TshaTsha’s Steckbrief & Charakteristika:
Geboren am: 8.April 2004 in Dötlingen, neben dem Sofa
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3 Brüder und 1 Schwester
Rufname: TshaTsha
Spitznamen: TshaTshi, Muchacho, Arthur der Engel, Fräulein Fröhlich, Schatzi
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Was ich mag: Obedience-Training mit meinem Frauchen (sie ist eh das Wichtigste in meinem Leben) und jetzt ganz neu: Agility!!
Was ich nicht mag: alles was mich nass machen könnte, wie Regen, Pfützen, nasse Wiesen und… wenn Frauchen mir nach dem Fressen mit dem Schnäuzchenlappen meine Schnute putzen will
Meine Stärken: Superschlau und aufmerksam; ich gebe meinen Spieltieren eine Stimme
Meine Schwächen: nach einem traumatischen Erlebnis in meiner Welpenzeit traue ich fremden Menschen nur zögerlich – aber… ich arbeite daran und es wird immer besser
Position im Rudel: ich glaube die Vorletzte. Da Holly jünger ist als ich nehme ich mir das Recht, über ihr zu stehen, bin andererseits aber nicht so kess und frech wie sie. Dieser kleine Wicht zeigt nämlich keinerlei Respekt vor Dari und den Omis.
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Lieblingsspielzeug: mein Teddy, eine kleine Plüschschlange, mein blauer Gummistern, Mama’s Bettsocke
Lieblingsessen: alles was süß ist – ich bin eine richtige Naschkatze
Das esse ich nicht: …??? Da fällt mir gar nichts ein.
Lieblingsfrisur: als Fan von Kurzhaarfrisuren natürlich ein frecher *Pony*
Lieblingsbeschäftigung: mit Holly spielen; bis Mitternacht draußen auf der Terrassenbank liegen und Träumen

Zuchtdaten:
WT: 08.04.2004 HD-A PL-frei
Züchter: “wir”
eigene Welpen: keine
Vater: Itishu-San-Rajah vom Perumal
Mutter: JCh. O’Sundari von Jilong
TshaTsha ist für mich ein ganz besonderer Hund. Sie war gerade mal 5 Wochen alt da war es schon um mich geschehen – diese Augen – dieser Blick…! Obwohl wir keinen Welpen aus diesem Wurf aufheben wollten, konnte ich TshaTsha aber auch nicht weggeben. Sie war ein kleiner schwarzer Juwel für mich. Doch dann bekam ich die Anfrage von Inger, einer netten Züchterin aus Norwegen, ob sie nicht TshaTsha bekommen könnte. Sie wäre vom Rassetyp und ihrer Abstammung genau der richtige Hund für ihre Tibet Terrier Zucht. Nach einigem Nachdenken sagte ich zu. TshaTsha blieb jedoch wegen der Tollwutbestimmungen in Norwegen noch bei uns bis sie 9 Monate alt war. In dieser Zeit entwickelte sich eine sehr enge Beziehung zwischen TshaTsha und mir, in einer Intensität wie es sie wohl nur selten gibt. Ich denke, dies ist TshaTsha’s besondere Wesensart – für *ihren Menschen* würde sie alles tun – bedingungslose Zuneigung, enge Bindung und ausgeprägte Anhänglichkeit.
Eine solch intensive Liebe kann unter Umständen für den Hund auch zu einem Problem werden. Ich weiß nicht genau, was in Norwegen geschehen ist, aber nachdem TshaTsha ein Jahr in ihrem neuen Zuhause gewesen ist, begannen Probleme in Inger’s Rudel. Inger hatte viel Zeit, Geduld und Liebe in TshaTsha investiert. Sie nannte sie „Schatzi“ – und genau das war sie auch für Inger. Doch leider hatte sie sich nicht zu einem Ausstellungs- und Zuchthund entwickelt. Sie bekam mit ca. einem Jahr eine Allergie und kratzte sich die Haare im Kopf- und Schulterbereich aus. Ihr Verhalten fremden Menschen gegenüber blieb über die Zeit distanziert und
leider entwickelte sie nun auch noch ein Fehlverhalten gegenüber Artgenossen. Dies verwunderte mich besonders, da TshaTsha ein ausgeprägt positives Sozialverhalten zu anderen Hunden, egal ob groß oder klein, hatte. Sie freute sich immer riesig über jeden Hund den wir trafen.
Im Mai 2006 entschied Inger, dass Schatzi nicht mehr länger bei ihr leben sollte. Anfang Juni trafen wir uns an der Fähre Puttgarden und ich werde nie vergessen wie laut, leidvoll und herzzerreißend Schatzi geweint hat, als Inger ging. Ich bin mir sicher, dass sie sie über alles geliebt hat. Ich konnte TshaTsha nur in meinen Arm nehmen und versuchen, sie ein wenig zu trösten. Dabei habe ich ihr versprochen, dass ich sie nie-niewieder weggeben werde.
Inzwischen ist TshaTsha seit einem Jahr wieder bei uns. Es ist unglaublich toll, wie sie sich eingelebt hat. Viele ihrer „Probleme“ sind plötzlich nicht mehr da, oder sind nicht wirklich ein Problem. Wir hatten natürlich anfangs große Bedenken, dass sie den Frieden in unserem Rudel nun durcheinander bringen könnte. Aber – ganz im Gegenteil. Wir hatten nicht eine Auseinandersetzung zwischen den Mädchen. Es ist so fantastisch! Sie hat sich schnell und unproblematisch integriert – wir waren einfach immer nur sehr ruhig in der Zusammenführung der Hündinnen, den Rest haben die Mädchen allein geschafft. Fea und Ella mit ihrem souveränen und gelassenen Auftreten als die alten Damen im Haus, und Holly und Dari einfach aus ihrem Charakter heraus, dass Spielen doch viel schöner ist als Streiten
. Und da TshaTsha eine richtige Spielmaus ist, war das der einfachste Weg.
Ihre Allergie (wahrscheinlich gegen Hausstaubmilben) ist auch kein großes Problem mehr. Das Kratzen hält sich in Grenzen, sie hat keine wunden Stellen oder Pusteln. Inzwischen wächst das Haar am Kopf auch schon dichter nach. Trotzdem werden wir dies natürlich weiter beobachten, haben uns seitdem intensiver mit dieser Problematik auseinandergesetzt (wir kannten Allergien beim Hund bis dahin nur vom Hören-Sagen), was uns sicherlich in der Zukunft als Züchter auch hilfreich sein wird.
Nachdem wir sicher waren, dass TshaTsha wieder hundertprozentig in ihrer alten Familie angekommen war, begann ich mit ihr die Hundeschule zu besuchen. Wir haben mit ganz kleinen Schritten angefangen sie in die Hundegruppe zu integrieren. Sie musste wieder lernen zu fremden Hunden Vertrauen aufzubauen und in ihnen Spielfreunde zu sehen. Mit den Übungen in der Gruppe zum Erlernen von „Platz“, „bei Fuß gehen“, „Bleib“, Slalom um die Hunde, Gehen durch Gruppen, etc. hat TshaTsha wieder zu mehr Sicherheit und Gelassenheit zurückgefunden. Es macht so viel Spaß mit ihr zu Arbeiten. Sie lernt unheimlich schnell – Dank einer super engen Mensch-Hund-Beziehung – und ihre Augen strahlen mich dabei unentwegt an. Noch haben wir einen weiten Weg vor uns, aber das macht nichts, wir freuen uns darauf. Jeder kleine Erfolg macht uns glücklich und ist Motivation zum weitermachen.
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Wie schön dass du wieder bei uns bist, kleine TshaTsha!

